Grundschule Seeshaupt
Miteinander lernen

Schulprogramm - Gesundheit und Hygiene


Der Befall mit Kopfläusen zählt unter anderem zu den ansteckenden und somit meldepflichtigen Krankheiten, da sich Kopfläuse innerhalb von Gemeinschaftseinrichtungen sehr schnell verbreiten. Hierzu zählen auch Keuchhusten, Masern, Mumps, Scharlach und Windpocken.
Eltern sind nach Infektionsschutzgesetzes (§ 43) verpflichtet, den Befall ihres Kindes mit Läusen oder Nissen umgehend der Schule (Schulleitung oder Klassenlehrerin) mitzuteilen. Ebenso ist die Schulleitung verpflichtet, diese Information an das Gesundheitsamt weiterzuleiten.
Um eine Verbreitung der Kopfläuse schnellstmöglich zu unterbinden, sind die Eltern dazu verpflichtet, die „Elternmappen“ täglich auf aktuelle Elternbriefe/ Mitteilungen zu überprüfen.
Wir bitten die Eltern dringend darum, nach Erhalt eines „Läusebriefes“ in regelmäßigen und kurzen Abständen sorgfältig zu überprüfen, ob auch Ihr Kind betroffen ist (mindestens 10 Tage lang).
Betroffene dürfen nach den Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes (§ 34) erst wieder in die Schule zurück, wenn eine Weiterverbreitung der Läuse durch sie nicht mehr zu befürchten ist. (siehe „Kopfläuse ... was tun?“ der BZgA)
Zur wirksamen Bekämpfung der Kopfläuse raten wir den Eltern, die medizinische Beratung durch einen Arzt in Anspruch zu nehmen oder sich in der Apotheke beraten zu lassen.

Bei dem Befall eines Kindes mit Läusen oder Nissen fordern wir ein ärztliches Attest, aus dem hervorgeht, dass das betroffene Kind läuse- und nissenfrei ist. Erst dann darf es wieder die Grundschule besuchen.
Ebenso erwarten wir ein zweites Attest nach einer Woche, auf dem erneut ärztlich bestätigt wird, dass das Kind läuse- und nissenfrei ist.


Werden diese Verhaltenspflichten nicht eingehalten, so kann dies als Ordnungswidrigkeit geahndet werden (§ 73 Infektionsschutzgesetz).